Aktionsbündnis 11. Gebot

Übergriffe von Behörden auf die Kunstaktion „Der nackte Luther“

ifw/hpd | Was haben Augsburg, Berlin und Wittenberg gemeinsam? Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) feierte 2017 in diesen Städten das 500-jährige Reformationsjubiläum und dreimal verletzten die örtlichen Behörden/Polizei das Recht auf Versammlungsfreiheit der Kunstaktion „Der nackte Luther“. Beim ersten Mal mag es Zufall sein, beim zweiten Mal noch Schicksal, aber beim dritten Mal hat es wohl Methode. Angesichts der offenbar systematischen Verletzung der Versammlungsfreiheit im Luther-Jubiläumsjahr schaut dieser Kommentar von Jacqueline Neumann vom Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) auf die Gründe, die von den Behörden geltend gemacht wurden…. weiter

„Kirchentage auf dem Weg“: Ein teurer Flop für die Steuerzahler

hpd | Die „Kirchentage auf dem Weg“ als Teil des Luther-Theaters bleiben hinsichtlich der Besucherzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Nicht einmal ein Drittel der geplanten Besucher kam zu den Veranstaltungen, die die evangelische Kirche gern als „Dialog“ verkaufen wollte. Ein Ansinnen, dem im säkularisierten Osten des Landes kein Erfolg beschieden war…. weiter

DEKT 2017: Scheinriese Kirchentag

hpd | Kirchentage erinnern verdächtig an Michael Endes berühmten Scheinriesen: Je näher sie kommen, desto kleiner werden sie. Seit Jahren werden von den Veranstaltern der jeweils im Wechsel stattfindenden Katholikentage und Evangelischen Kirchentage die im Vorfeld genannten Besucherzahlen während des Events drastisch nach unten korrigiert.. … weiter

Rekordquote: Kirchentag in Leipzig wurde zu fast 60 % vom Staat bezahlt!

hpd | Aus einer Antwort der sächsischen Landesregierung geht hervor, dass der „Kirchentag auf dem Weg“ im Mai 2017 in Leipzig prozentual betrachtet so sehr mit öffentlichen Geldern gefördert wurde, wie noch kein anderer Kirchentag zuvor. Die Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ fordert nun wenigstens die teilweise Rückzahlung der Fördermittel durch den Veranstalter. . … weiter

Kirchentag auf dem Weg in Sachsen hat einen neuen Subventionsgipfel erreicht

Leipziger Internet Zeitung |  Für alle LeserDie Zahlen liegen jetzt vor. Mit 3,2 Millionen Euro haben der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig den „Kirchentag auf dem Weg“ finanziert. Das ist ein neuer Rekord in der staatlichen Subvention eines Kirchenfestes, stellt jetzt die Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ fest. Und die geliebte Umwegrendite? Ein Märchen fürs Volk… weiter

11. Gebot: Zahl den Kirchentag selbst

mephisto 97.6: Der Evangelische Kirchentag im Mai wurde mit drei Millionen Euro Steuergeldern unterstützt. Zu Unrecht – findet Maximilian Steinhaus von der Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen.“. Moderator Yannick Jürgens hat mit Maximilian Steinhaus von der Kunstaktion „11. Gebot“ über den Zuschuss des evangelischen Kirchentags gesprochen. .. weiter

„Kirchentag auf dem Weg“ in Leipzig und Torgau wurde mit 3,2 Millionen Euro Steuergeldern subventioniert

Leipziger Internet Zeitung: Eine Party für 15.000: So richtig doll geklappt hat das mit dem „Kirchentag auf dem Weg“ im Mai wohl nicht. Weniger Publikum als versprochen verirrte sich nach Leipzig. Und nicht nur André Schollbach, Landtagsabgeordneter der Linken im Sächsischen Landtag, hatte das dumme Gefühl, dass sich hier ein Organisationskomitee selbst gefeiert hat, ohne wirklich Publikum hinterm Ofen hervorlocken zu können. … weiter

rbb: Kirchentag auch mit Steuergeld finanziert

rbb- Abendschau | Die Frage ist relativ simpel: Darf ein Kirchentag – also eine religiös motivierte Veranstaltung – auch mit Steuergeld des Staates finanziert werden? Die Realität hat die Frage zwar schon beantwortet, trotzdem gibt es Streit darüber, dass ein Drittel der 23 Mio. Euro an Kirchentagskosten der Berliner Steuerzahler aufbringen muss… weiter

rbb: Was kostet der Kirchentag?

rbb-„Himmel und Erde“ | Der Deutschen Evangelische Kirchentag, der vom 24. bis zum 28. Mai in Berlin und Wittenberg stattfindet, soll ein Großereignis werden. Man erwartet etwa 100.00 Besucher. Der Kirchentag in Berlin wird wohl auch mit angepeilten 23 Millionen Euro der bisher teuerste werden. Der Berliner Senat bezuschusst die Veranstaltung mit 8,4 Millionen Euro und begründet dies unter anderem mit wirtschaftlichen Effekten für die Stadt. Ob die Rechnung aufgeht? .. weiter

Dauerdebakel Kirchentagssubventionen

hpd: Welch groteske Formen die Kirchentagssubventionierung annehmen kann, zeigen die Beispiele der hoch verschuldeten Städte Bremen und Leipzig. Die Subventionierung des Bremer Kirchentags war ein Fall für den Landesrechnungshof, in Leipzig wandte sich ein Bürgerbegehren gegen die Kirchentagssubventionen. Die Stadt Frankfurt sollte aus den Fehlern anderer Städte lernen und eine Förderung des Kirchentags 2021 ablehnen… weiter

„Deutscher Katholikentag“ in Leipzig: Missionieren auf Kosten der „Ungläubigen“ …

Neue Rundschau: Ist mal wieder Katholikentag. Das bewegt die FAZ in einem auch bewegenden, ganzseitigen Beitrag im politischen Teil,  „die einsame und unentwegte Arbeit der katholischen Priester in der unfrommen Stadt Leipzig zu schildern: Michael Poschlod „kann“ (zum Beispiel) „jedem einzelnen Gottesdienstbesucher in die Augen schauen, weil es auch an diesem Sonntag nicht so viele sind.“ Der Humanistische Pressedienst und wir hingegen lamentieren nicht darüber, sondern lassen uns an- und aufregen: Darüber nämlich, dass wir es immer noch nicht geschafft haben, Staat und Kirche zu trennen… weiter

Leipzigs Kulturdezernat hat eine Luftnummer zum Katholikentag zusammengerechnet

Leipziger Internet Zeitung: Am Ende werden die Zahlen noch einmal schöngerechnet. Aber in Wirklichkeit ist es eine einzige Schwindelei, mit der das Leipziger Kulturdezernat jetzt noch einmal versucht, den Katholikentag in einen wirtschaftlichen Erfolg für Leipzig umzudeuten. Denn mit allzu verführerischen Zahlen hat die Verwaltung 2014 den Stadtrat dazu gebracht, der Millionenförderung für den Katholikentag zuzustimmen… weiter

Pressemitteilung: Leipzig täuscht über Einnahmen durch Katholikentag

Leipzig: Das Kulturdezernat der Stadt Leipzig hat eine unseriöse Schätzung zu den Einnahmen der Stadt durch den Katholikentag 2016 veröffentlicht. Diese verkündet stolz, die Fördersumme der Stadt i.H.v. 1 Mio. Euro könne als amortisiert betrachtet werden. Doch wer die Analyse genau betrachtet, sieht sofort: Die Verschuldung der Stadt Leipzig hat sich durch die unnötige Subvention weiter erhöht… weiter

Leipzig rechnet sich Katholikentag schön

LEIPZIG. (hpd)Für die Stadt Leipzig hat sich der Katholikentag gelohnt – so jedenfalls vermeldet es ein Bericht des Leipziger Kulturdezernats. Der Skandal daran: Der Bericht liefert mehr Spekulationen als Sachinformationen und versucht, den finanziellen Nutzen des Katholikentags für die Stadt Leipzig schön zu rechnen. Diese hatte das katholische Glaubensfest mit 1 Million Euro gefördert und war dafür stark kritisiert worden…. weiter

Video der Aktion in Leipzig

Der Katholikentag in Leipzig 2016 wurde mit 4,5 Mio. Euro aus Steuergeldern bezuschusst, davon 1 Mio. Euro von der hochverschuldeten Stadt Leipzig, von deren Einwohnern nur 4 % Katholiken sind. Über diesen Missstand klärt die Kunstaktion „11. Gebot – Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen“ auf.

Warum hat das Leipziger Ordnungsamt beim Katholikentag gekniffen?

Leipziger Internet Zeitung: Das Rumgeeier des Leipziger Ordnungsamtes beim 100. Deutschen Katholikentag hat ein Nachspiel. Erst hat man der Kunstaktion „Das 11. Gebot“ eine völlig unsinnige Auflage erteilt, sich mit dem Veranstalter des Katholikentages ins Benehmen zu setzen, dann kam der mit einem „Hausverbot“ und am letzten Tag sprach ein Ordnungsmann auch noch einen Platzverweis aus. Irgendjemand hat da völlig versagt. Genug Gründe für eine Nachfrage, findet Juliane Nagel…. weiter

Religion auf Staatskosten

Die Welt: Ist es normal, dass die öffentliche Hand aus verschiedenen Töpfen 4,5 Millionen Euro zum Kirchentag beisteuert, während die Kirche nur 2,1 Millionen bezahlte und den Rest von etwas mehr als zwei Millionen durch Merchandising und Ähnliches aufbrachte, wie „Telepolis“ recherchierte? Müssten Medien da nicht fragen, ob sich das für einen weltanschaulich angeblich neutralen Staat gehört? weiter

Und er bewegt sich doch!

LEIPZIG. (hpd) Tagebuch einer Ungläubigen, Tag 5 – Moses rollt trotz Sicherheitsbedenken durch die Stadt und auch der Dialog mit den Ungläubigen kommt zaghaft ins Rollen. Daniela Wakonigg berichtet von Bewegungen aller Art in ihrem Katholikentags-Tagebuch…. weiter

Ordnungsamt Leipzig unterstellt dem kritischen Moses, ein getarnter Terrorist zu sein

Leipziger Internet Zeitung: Schusswaffen und Sprengstoff? Ein Leipziger Stadtbeamter macht den Religionswächter. Vielleicht sollte man nicht in Rom anfangen oder München, Staat und Kirche zu trennen, sondern in Leipzig. Es ist das Leipziger Rathaus, wo augenscheinlich die Trennlinien nicht mehr existieren. Im Umgang mit dem protestierenden Moses hat sich Leipzigs Ordnungsamt am Wochenende jedenfalls gründlich blamiert. Davon berichten die Akteure der Giordano-Bruno-Stiftung…. weiter

„Katholikentag Leipzig 2016“: Nudeln und Bombenstimmung

LEIPZIG. (hpd) Tagebuch einer Ungläubigen, Tag 5 –  Weil in der Moses-Figur eine Bombe versteckt sein könnte, wird das 11. Gebot vom Abschlussgottesdienst verbannt. Die Christen feiern sich selbst und die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ überrascht die Kirchentagsbesucher mit einer Nudelmesse. In ihrem Tagebuch berichtet Daniela Wakonigg von der Bombenstimmung am letzten Tag des 100. Deutschen Katholikentags in Leipzig…. weiter

Selbstgenügsamkeit genügt nicht

Süddeutsche Zeitung: Warum der Katholikentag eine Veranstaltung der leeren Hallen war. Katholikentage waren einmal dezidiert politische Veranstaltungen: Die katholischen Bürger setzten ein Zeichen in der Welt, in der sie lebten. Deshalb geht, was in Leipzig geschah, ans Eingemachte des Treffens: Ob die Arbeitsministerin auftrat, der Innenminister oder gar der Bundespräsident – die Hallen waren leer.... weiter

Pressemitteilung: Ordnungsamt unterstellt Mitnahme von Schusswaffen und Sprengstoff

Ordnungsamt Leipzig unterstellt kritischer Kunstaktion, Schusswaffen und Sprengstoff aufs Katholikentagsgelände mitzubringen. Zum Abschlussgottesdienst des Katholikentags Leipzig wollte die Giordano-Bruno-Stiftung mit ihrer Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ noch einmal auf die 4,5 Mio. Euro hinweisen, mit denen die öffentliche Hand das Kirchenfest subventioniert. Dies lehnte das Ordnungsamt Leipzig unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken ab, da man nicht wissen könne, „ob in der Kunstskulptur nicht Schusswaffen und Sprengstoff versteckt“ seien. Die Polizei drohte, die Entscheidung des Katholikentagsveranstalters notfalls durchzusetzen. Die Aktion wurde daher friedlich abgebrochen... weiter

Eilmeldung: Moses bekommt Recht, darf aber trotzdem nicht in die Stadt

LEIPZIG. (hpd) Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat den Eilantrag des „11. Gebots“ zurückgewiesen – der Aktionsgruppe jedoch in der Sache Recht gegeben. Das OVG Bautzen bestätigt, dass das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit auch auf jenen Flächen gilt, für die die Stadt dem Veranstalter des Katholikentags ein Sondernutzungsrecht erteilt hat. Von einem Hausrecht, das der Veranstalter willkürlich ausüben darf, kann daher keine Rede sein… weiter

Moses geht zum OVG

LEIPZIG. (hpd) Das Verwaltungsgericht Leipzig hat den Eilantrag des „11. Gebots“ vor wenigen Minuten abgelehnt. Auf die vorgetragene Problematik, dass dem Veranstalter des Katholikentags kein Hausrecht sondern lediglich ein Sondernutzungsrecht für die Innenstadt erteilt werden könne, ging das Gericht nicht ein. Es machte stattdessen Sicherheitsbedenken geltend, von denen im Genehmigungsbescheid für das „11. Gebot“ durch das Ordnungsamt der Stadt Leipzig keine Rede war. Das Gericht unterstellt eine mögliche Gefährdung durch die Demonstration mit der Moses-Figur …. weiter

„Säkulare Tage“ in Leipzig

Unter dem Motto „Trennt endlich Staat und Kirche!“ lädt die Leipziger Regionalgruppe der Gioardano Bruno Stiftung ein zu den „Säkularen Tagen. In zahlreichen Veranstaltungen werden Missstände aufgezeigt, unter denen unsere Gesellschaft in einem säkularen (?) Deutschland noch immer leidet. Mit hochkarätigen Vorträgen, Kunstaktionen und Infoständen der gbs laden wir alle Leipziger und ihre Gäste herzlich ein, sich über die anhaltende Verstrickung von Staat und Kirche zu informieren. Dazu gehören deren historische, finanzielle und juristische Hintergründe… weiter

Pressemitteilung zum „Hausverbot“

Katholikentag erteilt kritischer Kunstaktion „Hausverbot“ – Eilrechtsschutz geht in 2. Instanz. Mit einer Kunstaktion weist die Giordano-Bruno-Stiftung seit 2014 bei Katholiken- bzw. (evangelischen) Kirchentagen auf die Millionen-Subventionen der öffentlichen Hand für die Veranstaltungen hin. Die knapp 3 Meter hohe Moses-Skulptur nebst einer Steintafel, auf der das 11. Gebot „Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ verkündet wird, steht auf einem Wagen, mit dem die Aktiven vom „11. Gebot“ durch die Leipziger Innenstadt rollen. Als die Aktiven gestern in der Nähe des Veranstaltungsgeländes demonstrierten, erteilte der Veranstaltungsleiter des Katholikentags den Aktiven ein „Hausverbot“. Wörtlich sagte er: „Die katholische Kirche möchte das auf ihrem Grund und Boden nicht haben!“ Dies drohte er auch mit Polizeigewalt durchzusetzen…. weiter

„Eine Stimme für die Konfessionsfreien!“

mephisto 97.6: Der umstrittene Katholikentag ist eröffnet – und bleibt nicht ohne laute Gegenstimmen. Eine davon ist die religionskritische Giordano-Bruno-Stiftung, die mit ihrer Veranstaltungsreihe „Säkulare Tage“ zum kontroversen Diskurs anregen will…. weiter

Gegen den Rest: Säkulare Tage Leipzig

mephisto 97.6: Allgemein großer Aufwand zu den 100. Katholikentagen in Leipzig. Sind Staat und Kirche doch noch stärker verbunden als gedacht? Die Antwort der Gegner und Kritiker: Säkulare Tage! In einem Interview gibt Michael Schmidt-Salomon, einer der einflussreichsten deutschen Philosophen, Schriftsteller und Kulturkritiker der Gegenwart, Antwort auf die Frage: Braucht der heutige Mensch noch Religion? … weiter

Katholikentag erteilt Moses Platzverweis

LEIPZIG. (hpd) Seit 2014 demonstriert die politische Kunstaktion „Das 11. Gebot: Du sollst deinen Kirchentag selbst bezahlen“ bei jedem Kirchentag. Nun jedoch will der Veranstalter des Katholikentags in Leipzig die Störenfriede nicht mehr tolerieren und hat dem „11. Gebot“ für die Innenstadt von Leipzig einen Platzverweis erteilt… weiter

gemeinsame Pressemitteilung zum Katholikentag

Die von der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) getragene Kunstaktion „11. Gebot: Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ wirft Oberbürgermeister Burkhard Jung vor, sein Versprechen gebrochen zu haben, dass er in der Ratsversammlung vom 17.09.2014 gab. Im Rahmen der Abstimmung über die Förderung des Katholikentags 2016 hatte die damalige FDP-Fraktion ihre Zustimmung von der Zusage abhängig gemacht, dass eine Förderrichtlinie für Großveranstaltungen erstellt werde… weiter

Kritiker: Kirchentage bringen trotz Millionenkosten kaum Geld

mdr: Gegen die millionenschwere öffentliche Subventionierung von Kirchentagen gibt es seit Jahren immer wieder Proteste. In Leipzig, wo in wenigen Wochen der Katholische Kirchentag beginnen wird, bauten Aktivisten im Stadtzentrum eine übergroße Statue von Moses auf. Der hebt mahnend den Finger und sagt „Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen“. Ähnliches droht nun dem Evangelischen Kirchentag, der 2017 auch in mitteldeutschen Städten gefeiert werden soll… weiter

4,5 Mio. Euro öffentliche Gelder für den „Deutschen Katholikentag“

Eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten André Schollbach (DIE LINKE) hat jetzt ergeben, dass der vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfindende „Deutsche Katholikentag“ mit 4,5 Mio. Euro aus öffentlichen Kassen finanziert wird. So werden allein durch den Freistaat Sachsen 3,0 Mio. Euro aus dem Staatssäckel gegeben. Dazu kommen eine Mio. Euro von der Stadt Leipzig und 500.000 Euro vom Bund.. weiter

Leipzig: Schlusslicht bei Kitas, Spitze bei Kirchensubventionierung!

Die 27 Diözesen in Deutschland besitzen ein Vermögen von mehreren Milliarden Euro. Nur 4% der Leipziger Bürger gehören der katholischen Kirche an. Dennoch will die Stadt Leipzig den Katholikentag mit 1 Mio Euro bezuschussen. Wie kann das sein, wo doch das Geld offensichtlich sogar für ein ausreichendes Angebot an Kitaplätzen fehlt? Nirgends in Sachsen fehlen so viele Betreuungsplätze wie in Leipzig. Die Kultusministerin Leipzigs bezifferte die fehlenden Betreuungsplätze auf 500 Krippenplätze und 1.500 Kitaplätze. Die Stadt selbst geht also von rund 2000 fehlenden Betreuungsplätzen aus. Laut einer Rechnung der Leipziger Kita-Initiative fehlen mindestens 4000 Plätze. Die betroffenen Familien zahlen doppelt: den Kindern entgeht die Chance auf eine frühe sprachliche und soziale Förderung in einer Kita bzw. einem Kindergarten und den Eltern fehlt ein Teil des Einkommens, wenn ein Elternteil zu Hause bleiben muss. weiter

WDR5: „Widerstand gegen Katholikentagsfinanzierung in Leipzig und Münster“

Ausgerechnet der 100. Jubiläumskatholikentag in Leipzig, löst keinen Jubel aus, sondern Ärger. Gegen den Beschluss des Stadtrats, sich mit einer Million Euro an den Kosten des Katholikentags zu beteiligen, läuft derzeit ein Bürgerbegehren. Auch in Münster, wo der 101. Katholikentag 2018 stattfinden soll, gibt es Gegenwind: Über städtische Zuschüsse müsse noch verhandelt werden. weiter

WDR5: „Widerstand gegen Katholikentagsfinanzierung in Leipzig und Münster“

Ausgerechnet der 100. Jubiläumskatholikentag in Leipzig, löst keinen Jubel aus, sondern Ärger. Gegen den Beschluss des Stadtrats, sich mit einer Million Euro an den Kosten des Katholikentags zu beteiligen, läuft derzeit ein Bürgerbegehren. Auch in Münster, wo der 101. Katholikentag 2018 stattfinden soll, gibt es Gegenwind: Über städtische Zuschüsse müsse noch verhandelt werden. weiter

hpd Artikel: „Ein Feigenblatt für Leipzig“

LEIPZIG. (hpd) “Ein Katholikentag kann nicht in eine Stadt gehen, die ihn nicht unterstützt.” Dies hat Dr. Stefan Vesper, der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), beim “Leserforum zum Katholikentag” in Leipzig klargestellt. Gerichtet war diese Aussage vor allem an alle, die das Bürgerbegehren gegen den städtischen Förderbeschluss über 1 Mio. Euro unterstützen.. weiter

Unterschriftenliste für das Bürgerbegehren verfügbar!

Die Unterschriftenliste für das Leipziger Bürgerbegehren ist nun verfügbar. Falls Sie in Leipzig wahlberechtigt sind: bitte ausdrucken, unterschreiben, Freunde, Nachbarn und Verwandte um Unterschrift bitten und in jedem Fall vor dem Stichtag 16. Dezember 2014 an die Initiatoren in Leipzig übermitteln (Abgabemöglichkeit unter: ). Das Bürgerbegehren benötigt bis zum Stichtag 25.000 Unterschriften. Bitte unterstützen Sie das Projekt! Weitere Infos unter http://keinemillion.org

hpd Artikel: „Die vierte Million ist immer die schwierigste“

LEIPZIG. (hpd) Im Jahr 2016 soll der Katholikentag in Leipzig stattfinden. So hat es das Zentralkomitee der deutschen Katholiken beschlossen. Und für dieses konfessionelle Sommerfest sammeln christliche Funktionäre und Politiker seither Geldmittel ein. Aber nicht etwa bei den Bistümern der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, die als die reichste Kirche der Welt gilt. weiter

hpd Artikel: „(K)eine Million für die Kirche“

JENA/LEIPZIG. (hpd) Die Leipziger Ratsherren werden heute (16. Juli 2014) darüber abstimmen, ob die finanziell nicht sehr gut ausgestattete Stadt Leipzig den Katholikentag 2016 finanziell unterstützen soll. Dabei wird über eine Zuwendung in Höhe von rund 1 Mio Euro abgestimmt. Die GBS-Hochschulgruppe Jena fordert die Ratsherren auf, einem solchen Beschluss nicht zuzustimmen. weiter

Erster Teilerfolg: Entscheidung des Stadtrats vertagt

Der Leipziger Stadtrat hat in seiner Beratung vom 16. Juli 2014 die Entscheidung, ob die Stadt dem Katholikentag 2016 einen Zuschuss in Höhe von einer Million Euro gewähren soll, vertagt. Im Vorfeld der Stadtratssitzung gab es deutlichen Widerspruch vor aus der Fraktion der Piratenpartei, und die Grünen waren immerhin für eine Verringerung der Summe eingetreten weiter